Ich habe das Gefühl, dass es schon sehr lange her ist, dass wir Ferien mal wieder so sehr gebraucht haben.
Um genau zu sein 57 Tage, von denen 41 Schultage waren.
Und das war eine Menge Zeit voller Arbeiten, Sportprüfungen, Vorträgen und nervigen Projektarbeiten.
Also ich finde Projekt- oder Gruppenarbeiten jedenfalls nervig. Entweder man macht alles allein oder die Anderen machen alles allein und wollen ihr Wissen nicht mit Dir teilen.
Dann muss man ihnen durchgängig alles aus der Nase ziehen, das ist so anstrengend!
Vor allem, wenn man dicke Wurstfinger hat.
Naja, aber gut, jetzt musst Du Deine komischen Klassenkameraden ja erstmal zwei Wochen nicht sehen.
Außer Du hast eine nervige Gruppenarbeit, auch noch in Form eines Vortrags, so wie ich.
Oder Du triffst sie im Urlaub. Uuuäähh, das wäre schon echt unangenehm.
Um diese leere weiße Fläche mal mit etwas sinnvollem zu füllen kommen hier jetzt einfach ein paar Ideen, was Du in den Osterferien machen könntest:
– (ich mache extra kein 1. und 2. und so; dann sieht’s nach mehr aus) Ostereier suchen
– irgendwas Österliches backen
– zuschauen, wie neue Pflanzen wachsen
– Fahrrad putzen
– morgens lange ausschlafen
– beim Kofferauspacken mental Breakdown bekommen
– sich ärgern, dass es immer noch nicht das perfekte Frühlingswetter hat
– ganz viele Bücher lesen
– zu viele Schokoladenhasen essen
– Blumen pflanzen, damit der Osterhase Verstecke findet
– morgens nicht lange ausschlafen
– den Kleiderschrank von kalt auf warm umstellen
– schöne Osterkarten, die am Ende eh alle weggeschmissen werden, für die Familie schreiben
– Ostereier färben und/oder anmalen
– eine Fahrradtour machen
– Sprösslinge umpflanzen und mitbekommen, dass es nur 1/4 überlebt hat
– kein Geschenk für komische Familienmitglieder haben
– mit voller Vorfreude Koffer packen
– sich das Gehirn aus der Nase rotzen und so massenhaft Taschentücherpackungen aufbrauchen
– ein Eis essen, vielleicht auch ohne dabei zu frieren
– sich mit der Familie treffen, ohne zu wissen, wer da eigentlich vor einem steht
– sich etwas zu Ostern wünschen (darf man das eigentlich?)
– über schlechte Witze der Cousins lachen
– kleine Kinder mit Ostereiern abwerfen (wahlweise auch roh)
– morgens aufgrund des würgeähnlichen „Zwitscherns“ der Tauben aufwachen
– Ostereier verstecken und den Osterhasen arbeitslos machen (dann sieht er so aus wie auf dem Titelbild)
– Ostereier drei Tage zu spät finden
Ich hoffe, Du freust Dich ebenso auf die Ferien und triffst keinen Deiner Klassenkameraden.
Wenn du dich nicht freust, hoffe ich, dass Du einen Deiner Klassenkameraden triffst.
Mach’s gut Rheinland, Pfalz wir uns nicht wiedersehen! (werden wir)
Helena
Bild: copilot





