Vielleicht hast Du schon einmal von dem Titel gehört? Es geht um ein Buch mit einem Trainingsplan von Mark Lauren und Joshua Clark. Das ganze ist quasi eine Challenge und es gibt diese für Frauen und Männer („Fit ohne Geräte“).
Ich absolviere gerade dieses Training, um mehr Muskeln aufzubauen und den Körperfettanteil zu senken.
Das coole an dem Programm ist, dass Du, neben dem gleichnamigen Buch, nichts brauchst. Natürlich solltest Du das Buch auch gelesen haben, aber theoretisch kannst Du das Training überall absolvieren.
Ich erkläre einmal grob den Aufbau des Programms, sonst wäre alles ein bisschen wirr und unverständlich. Grundsätzlich gibt es drei Zyklen, die jeweils vier Wochen lang sind. Insgesamt dauert das Training also ein viertel Jahr (3×4 Wochen).
Jede Trainingseinheit ist in vier Übungsbereiche unterteilt von denen es jeweils 25 einzelne Übungen gibt. Diese Übungen erstrecken sich von einem niedrigen Niveau bis zum Beispiel einem Klimmzug. Dazu gibt es eine vorgegebene Zeit, in welcher man die Übung mit den angegebenen Wiederholungen absolvieren muss. Hat man dies entspannt geschafft und die Ausführung beachtet, macht man am nächsten Trainingstag die nächst schwierigere Übung.
So. Bei Fragen einfach das Buch lesen.
Tag 1/ Woche 1:
– Übungen waren relativ leicht zu absolvieren
– es war allerdings schwierig, auf die richtige Körperhaltung zu achten
– Erfolgserlebnis: ich habe mich nach dem Training aufrechter im Gang gefühlt
– Fazit: easy, ist alles nicht so schlimm wie anfangs gedacht
Tag 2/ Woche 1:
– ich habe keinerlei Anzeichen, wie zum Beispiel Muskelkater gespürt und nicht gemerkt, dass ich am Tag vorher Sport gemacht habe
– Fazit: Enttäuschung, wenn ich nichts merke; bringt es dann überhaupt etwas?
Fazit Woche 1:
– ich fühle mich fitter und bin durch den Erfolg nach nur einer Woche motiviert, weiterzumachen
– allgemein besseres Körpergefühl
Fazit Woche 2:
– das Training wird zur Gewohnheit
– ich schaffe es allerdings nicht mehr so oft aufzusteigen*
Fazit Woche 3:
– ich merke, dass mentale Stärke eine extrem große Rolle spielt
– manche Übungen sind echt ein Kampf
– trotzdem schaffe ich es manchmal aufzusteigen
Fazit Woche 4:
– erster Zyklus tatsächlich schon vorbei
– Training macht trotz der Anstrengung Spaß
– durch den Leistungsstand motiviert, durchzuhalten
An dieser Stelle gibt es eine, nennen wir sie „Übergangszeit“, da man nicht einfach von Zyklus 1 zu 2 wechseln kann. Das wäre jetzt aber unnötig zu erklären.
Ich mache die Challenge gerade mit meiner Schwester und ich kann es nur empfehlen, eine zweite Person während der Übungen dabei zu haben. So kann man sich gegenseitig anspornen, korrigieren, hassen und die Wut sehr gut kanalysieren.
Außerdem hat es sich als gute Belohnung bewiesen, nach dem Training ein bis zwei Löffel Proteinpudding/-mousse/-grieß zu essen, denn die 45 Minuten danach sind der Zeitraum in denen Nährstoffe optimal aufgenommen werden können.
Man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist.
Es folgt ein zweiter und dritter Teil mit dem jeweiligen Zyklus.
Helena
Foto: GMB Fitness auf Unsplash
*mit „Aufsteigen“ meine ich, eine Übung in vorgegebener Zeit ordentlich ausgeführt zu haben, sodass beim nächsten Training die nächst schwierigere Übungsform zu absolvieren ist.






